Donnerstag, 18. Juni 2015

Die Versuchungen des Online-Biestes!

Kennt ihr das Online-Biest? Es setzt sich jedesmal, wenn ihr euren Browser zum Surfen im Internet anklickt, auf eure Schulter und guckt euch auf die Finger. Sein zweiter Vorname ist "Willhaben".
Das Online-Biest hat allerdings noch ein Brüderchen oder Schwesterchen (lassen wir die Gender-Diskussion heute hier mal außer acht, denn wer will schon ein Online-Biest, dass sich wie im falschen Körper geboren fühlt und dringend nach Sachen des anderen Geschlechtes gugeln muss, haben? Das wäre schon eher ein Fall für den Online-Psychiater!), dass eure Bankdaten verwaltet, immer mal wieder einen strengen Blick beim Öffnen des Bankaccounts aufsetzt und bei Paypal-Zahlungen mahnend Zeigefinger und/oder Augenbraue hebt. Es heisst mit 2. Vornamen "Gewissen" und es ist sehr gut, dass es, zwar hier und da mit Zeitverzögerung, auf eurer 2. Schulter Platz nimmt und mitguckt.
Es erscheint auch manchmal nachts im Traum, wenn ihr mal wieder ausgiebig bei ebey oder Salando oder Luisdau, Reitsport Krömer usw. zu Besuch wart. Es zeigt euch Bilder von tiefroten Kontoauszügen, Gerichtsvollziehern, leeren Kühlschränken und Räumungsklagen. "Gewissen" sorgt also dafür, dass ihr auch morgen noch ein Dach über dem Kopf habt und auch am 20. des Monats noch Lebensmittel einkaufen könnt. Man darf es nur nicht öfter als 3x von der Schulter schubsen, sonst werden die Albträume noch massiver oder es zieht sich verzweifelt zurück und fristet ein einsames Leben als Aussiedler im Kleiderschrank, zwischen all' den Fehleinkäufen, die ihr so im Laufe des Onlinelebens angesammelt habt. Es sorgt dann dafür, dass die tolle Jacke, die ihr damals unbedingt haben wolltet, noch eine Nummer kleiner wird.
Die Jacke hat euch beim Kauf schon nicht wirklich gepasst und spannte beim Schließen, aber "Willhaben" hat sich hier schon erfolgreich durchgesetzt. "Zwei-drei Kilo weniger und die passt wie angegossen" hat es euch ins Ohr gesäuselt. "Musst nur ein bißchen Sport machen und das Dessert weglassen. Dann sitzt die wie angegossen! Alle werden dich bewundern für deinen erlesenen Geschmack und neidische Blicke werden dich verfolgen. Und auch begehrliche Blicke, denn die Jacke macht eine total tolle Figur. Du wirst dich vor Dates nicht mehr retten können!"
Wer fällt auf solch gutes Zureden nicht allzu gerne herein?
Also wird die Jacke (tolles Nappaleder und genau die Farbe und der Schnitt, den du schon dein ganzes Leben lang gesucht hast!) angeklickt  Oooh, deine Augen glitzern - und füllen sich beinahe mit Tränen, als du den Preis aufrufst.
"Gewissen" hat das die ganze Zeit stumm beobachtet. Nun wird es aktiv und rät dir in sehr ernsten Ton, erst einmal dein Kontoguthaben zu checken. Leise wispert es dir deine Bankaccount-Zugangsdaten ins Öhrchen.
Aber du wischt es verärgert aus deiner Ohrmuschel. "Jetzt NICHT! Ich guck morgen mal drauf, oder übermorgen. Außerdem hab ich mir schon sooo lange nix mehr gegönnt, das hab ich jetzt mal verdient."
"Genauuuuuuuu" lockt "Willhaben" am anderen Ohr. "Du arbeitest soo hart und nie gönnst du dir mal was. Los, klick auf "Einkaufswagen", dann auf "Kasse", dann auf Peypal und schon hast du die Jacke fast schon an und kannst damit auf die Piste."
"Gewissen" schüttelt nicht nur sich selber nach der unsanften Landung auf der Rückenlehne des Schreibtischstuhls, sondern auch den Kopf. "Die Jacke ist nur noch in XS zu dem Preis zu haben und du brauchst mindestens M, wenn nicht sogar L. Die fallen eh klein aus. Überleg es dir bitte noch einmal" zischt es schon etwas ungehaltener, als es wieder auf deine Schulter klettert. "Und GUCK AUF DEIN KONTO!"
"Jaja" erwiderst du auch schon angenervt. "Morgen."
Und schon ist das gute Stück auf dem Weg zu dir. Die Bestätigungs-Email klickst du direkt weg, um nicht an den Preis erinnert zu werden. Vielleicht fällt die Jacke ja groß genug aus oder - noch besser - durch dein überaus hartes Fitnesstraining (Die Treppe nehmen statt den Lift ins 2. Stockwerk!!) hat schon Wirkung gezeigt und Größe XS ist der Lohn für diese unmenschliche Anstrengung, die mindestens 65 Kalorien am Tag mehr verbraucht. Dieses unfassbare Ernährungs-Defizit hast du aber bereits durch das Vertilgen einer Tüte Gummibärchen wieder ausgleichen können. Außerdem bist du letzte Woche joggen gewesen. Zwar nur 1,1 Km (zwei Runden um den Block), aber es ist ein Anfang. Es sind die kleinen Schritte, die einen irgendwann ans Ziel bringen.
Schneller als das hehre Ziel einer Gewichtsreduzierung von, sagen wir mal, mindestens 8 Kilo, ist allerdings deine Jacke da. Freudestrahlend herzt du den Paketboten mit dem Salando-Paket, unterdrückst den spitzen Schrei aus der Werbung nur mit Mühe und flitzt die Treppen hoch (-85 Kcal diesesmal. Klasse!). Die Verpackung ist schnell geknackt und während du versuchst, die Jacke lässig überzuwerfen, bleibt der Ärmel schon am Unterarm stecken. Was schneiden die auch immer für knappe Ärmelchen an! Hat da eine magersüchtige Vietnamesin das Schnittmuster entworfen?
Während "Gewissen" auf dem Bett sitzt und etwas schadenfroh grinst, wanzt sich "Willhaben" schon wieder an dich ran: "Die musst du wohl umtauschen. Ist doch kein Problem bei Salando. Eine halbe Nummer größer wählen, ein-zwei Km mehr joggen pro Woche und keine Kohlenhydrate mehr ab 22:00 Uhr und schon passt dir das Teil wie angegossen."
Die Jacke wandert in den Kleiderschrank, neben das todschicke (zu) figurbetonte Sommerkleid vom letzten Jahr, den sündhaft teuren Adodas-Trainingsanzug mit den falsch gesetzten Seitennähten und die Levis-Jeans, die ja nun wirklich viieeel zu klein ausgefallen ist, wahrscheinlich wurde sie vor dem Versand zu dir zu heiss gewaschen und beim Anprobieren ist bereits eine Seitennaht aufgegangen. Wolltest du schon immer mal nähen lassen (und ein bisschen weiter machen), aber "Willhaben" hatte bereits einen adäquaten Ersatz im Internet entdeckt: Eine Haremshose mit Komfortbund für 'nen schlappen Hunni. Kam einen Tag später wohlbehalten an. ;-)

Es grüßt euch: "Biest und Gewissen" und das Copinchen! :-)


Dienstag, 16. Juni 2015

VoPfo des Monats: Arschgeigen, die Giftköder auslegen!

In den vergangenen Wochen und Monaten häufen sich hier im Kreis Steinfurt Meldungen über Hunde, Katzen und auch Pferde, die vergiftete bzw. mit Nägeln oder/und Rasierklingen gespickte Leckereien aufgenommen haben. Kaum ein Tier hat eine solche Attacke überlebt und ist daraufhin trotz tierärztlicher Betreuung qualvoll eingegangen.
Eines ist sicher, ich hoffe, dass ich, sollte ich einen solchen Vollpfosten bei seiner widerlichen Tat erwischen sollte, meine Arbeitsschuhe mit den Stahlkappen trage. Damit ich mir nicht den Fuss breche, wenn ich ihn oder sie mit voller Wucht aus Versehen und natürlich im Affekt vors Schienbein trete.
Ich fasse es nicht, in was für einer Welt wir leben.
Es ist wirklich erschütternd. 
Leute, passt auf euere Lieblinge auf, in solchen Zeiten. Es ist schnell passiert. Jedem Tier wünsche ich einen guten Instinkt und fresst nicht alles auf, was lecker aussieht.
Haltet die Augen, Ohren und Nasen offen und schleppt alles, was ihr dahin gehend findet, zur nächsten Polizeidienststelle. Die lachen euch nicht aus, sondern nehmen das sehr ernst.

Helft alle mit, diese Arschgeige/n zu fassen, damit wir für unsere Hunde, Katzen und Pferde wieder etwas sorgloser sein können.

Liebe, wenn auch entsetzte Grüße vom
Copinchen

Mittwoch, 10. Juni 2015

Wie die Jungfrau zum Kinde....

kamen meine Kollegin und ich dereinst zu Nachwuchs. Nein, nicht in Form eines Menschenkindes, das wäre ja biologisch auch eine ziemliche Sensation gewesen, sondern der Kleine wieherte und wedelte eifrig mit seinem kleinen Schweifchen.
Natürlich waren wir auch nicht die leiblichen Mütter des Hengstchens.
Jene stieß im Sommer 199irgendwann als Schulpony zu unserer Reitschule. Die Liste der Reitschüler wurde so lang, dass ein weiteres Pony benötigt wurde. Gesagt, getan, Pony wurde angeschaut, ausprobiert und eingepackt. So betrat die kleine schwarze Dolly den Hof und sie war schnell beliebt bei den Kindern und wurde liebevoll umsorgt. Fleißig und eifrig trabte und galoppierte sie in den Stunden, ließ ihre Reiter nie im Stich und machte auch außerhalb der Reithalle einen guten Eindruck. Die anderen Ponys akzeptierten sie im Nu und sie wurde bald ein vollwertiges Mitglied der Herde.
Alle waren glücklich und zufrieden.
So ab Mitte Herbst wurde Dolly allerdings immer träger, wollte nicht mehr so recht eifrig traben und schon gar nicht galoppieren und hatte sich scheinbar auch einen ordentlichen Weidebauch angefressen. So dachten wir, wir Naiven.
"Vielleicht ein Infekt?" fragten wir uns, als Dolly eines Morgens teilnahmslos in der Ecke ihrer Box stand und das dargereichte Heu nicht anrühren mochte. "Oder eine Kolik?"
Der Tierarzt war keine 10 Minuten später da, untersuchte die kleine schwarze Stute und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ein Grinsen bei einem Tierarzt bedeutet schon mal nicht den nahen Tod des Tieres, das er gerade behandelt, es bedeutet aber auch, dass man an etwas völlig naheliegendes nicht gedacht  bzw. sich dämlich angestellt hat. Ein solches Grinsen kann bedeuten, dass man sich schnell ein leeres Mauseloch suchen sollte oder alternativ sich wünschen, dass die Erde sich auftut und einen verschlänge. Irgendetwas Peinliches ist jedenfalls im Anmarsch.
Nach der gründlichen Untersuchung des Flankenbereichs (Oha, doch eine Kolik?) richtete er sich auf, strahlte uns beide an, als hätten wir soeben den Jackpot gewonnen, reichte uns seine kräftige Hand und freute sich augenscheinlich zu verkünden: " Herzlichen Glückwunsch! "
Verdattert schauten wir uns an. Häh? Zu einer Kolik muss man doch nicht gratulieren?
"In vier Wochen ist es soweit: Ihr bekommt ein Fohlen!!" Innerlich kugelte sich der Doc bereits vor Lachen beim Blick in unsere fassungslosen Gesichter.
Na klar! Jetzt, wo er es sagt. Dolly ist ja völlig im Muttimodus! Sie schob mittlerweile eine ordentliche Kugel mit sich spazieren, war nicht mehr allzu nett zu ihren Mitponys und wirkte alles in allem abgespannt. Sogar das kleine Euterchen war bereits geschwollen.
Ich wäre im Leben nicht drauf gekommen. Da kauft man ein Pony und bekommt quasi noch eins gratis dazu.
"Weiss man, wer als Vater in Frage kommt?" fragte der Doc, nach wie vor schmunzelnd.
"Wir haben hier gar keinen Hengst", erwiderte ich, nachdem mir die Sprache wieder eingefallen war vor Staunen. "Sie ist ja erst seit Juli hier!"
"Dann ist sie tragend verkauft worden. Hat der Verkäufer nix gesagt?"
"Nee. Den rufen wir gleich mal an!"
Der Verkäufer druckste am Telefon erst ein wenig herum, fragte, ob wir Dolly nun zurückgeben wollten und dafür ein anderes Pony. Das kam natürlich überhaupt nicht in Frage! Dolly war uns ja bereits ans Herz gewachsen und so ein Fohlen ist doch auch eine spannende Sache für alle hier.
Dann erzählte uns der Züchter, dass einmal eines der jungen Minishettyhengste ausgebüxt und möglicherweise dabei einige Stuten auf der Nachbarkoppel beglückt haben könnte.
Ouha. Dolly selbst war eine "Zwischengröße", deutlich größer als ein Minishetty und daher für etwas größere Kinder bestens geeignet. "Rasenmäher" für die kleinen hatten wir ja einige im Stall, für den Übergang wurde Dolly angeschafft. Aber wie war das rein technisch möglich?
"Kleine Hengste geraten auch an ihr Ziel. Aber es muss Liebe gewesen sein...", sinnierte der Züchter. Naja, passiert ist passiert. Und nun standen uns spannende Tage und Wochen bis zur Geburt ins Haus bzw. in den Stall.
Die Kinder nahmen diese Nachricht begeistert auf und fortan konnte sich Dolly vor Besuch von Eltern und Geschwistern unserer ReiterInnen nicht mehr retten. Sie hatte schon eine Einzelbox bekommen, da sie die Frotzeleien von Harry und Henry, den beiden frechsten Shettys, nicht mehr erdulden sollte. Und alle brachten ihr was Gutes mit: Vitamine in Form von Äpfeln und Möhren und/oder Bananen, eine tolle rosa Bürste (extra soft) fürs Fohlen, falls es ein Stütchen wird und noch eine in Himmelblau. Eine besorgte Mutter brachte sogar Kakaobutter und Babyöl mit: "Ich habe meine Tina lange gestillt und ich weiss, was sie da durchmacht." Nunja, man leidet eben mit und will das auch zeigen.
Auch liefen schon Wettbewerbe und Ausscheidungskämpfe für die Namensgebung. Man musste die Mädels regelrecht bremsen, sonst hätte das Fohlen sich kaum aus dem Mutterleib herausgetraut! Jedenfalls hatte noch keines von ihnen oder ihre Mütter einen Strampelanzug mitgebracht. Ob allerdings schon mit dem Gedanken daran gespielt wurde, wird ihr Geheimnis bleiben. ;-)
So gingen Tage ins Land, Dolly wurde immer breiter und stand manchmal einfach nur da und lauschte nach innen. Anscheinend hatte der Doc mit dem Termin nicht allzu falsch gelegen.
Es blieben also nur noch vier Tage und Nächte bis zur Geburt. Die Feldbetten standen parat, es war zum Glück nicht allzu kalt und nichts sprach dagegen, Stallwache zu halten. Diese Geburt wollten wir auf keinen Fall verpassen. Doch....
Ihr werdet verstehen, wenn ich hier einen Break mache, denn das war wirklich eine kuriose Angelegenheit. Also, dranbleiben, wenn ihr erfahren wollt, was (und wie!) da tatsächlich ins Stroh purzelte! ;-)

Liebe Grüße
Euer Copinchen!

PS.: Eine alte portugiesiche Züchterweisheit sagt: Wenn man es am wenigsten erwartet, entspringt ein Fohlen.
Wie wahr, wie wahr!

Freitag, 5. Juni 2015

Wer hat DAS getan? Update!

Eigentlich wundert einen ja nix mehr, aber dieser Vorfall hat mich gerade echt zum Heulen gebracht:


 Dieser entzückende Shettyhengst namens "Silbersee's Mario" wurde seit dem Wochenende vermisst gemeldet. Nun entkommen diese kleinen listigen Pferdchen ja öfter mal von ihrer Koppel (s.a. "Mäxchen bloggt") und rücken dahin aus, wo das Gras grüner ist, aber hier lag offensichtlich mehr als böse Absicht vor!
Mario war übrigens früher ein Zirkuspony beim Circus "Roncalli", galt als gelehrig und clever. Leider fehlte ihm ein Auge, dass nach einer Entzündung entfernt werden musste. Ein Jahr lang lebte er glücklich und zufrieden bei seiner neuen Besitzerin, bis zu dieser Untat eines oder mehrerer Vollidioten.

Zitat eines Aufrufs aus den sozialen Netzwerken:

So ihr lieben eure Hilfe ist angesagt.
Heute morgen ist bei meiner Nachbarin im offenstall in troisdorf sieglar das heulager angezündet worden und der Zaun aufgeschnitten worden. Die 3 groß pferde sind da nur der kleine Mini shetty Hengst Mario ist spurlos verschwunden. Nach reitergruppen und fussgruppen immer noch keine Spur von ihm. Mario ist 60 cm groß und hört sehr deutlich auf seinen Namen und hat nur noch ein auge. Polizei ist informiert. Also bitte teilen soweit es geht und wenn irgendwer was sieht Bitte die Polizei informieren. Laut antje (besitzerin) soll jeder Posten was er kann!


Sowie der Hinweis, dass Mario aufgrund seiner geringen Größe in einem normalen PKW transportiert werden könnte.

Auch auf anderen Offenstall-Anlagen ist es am Samstagnachmittag zu seltsamen Ereignissen gekommen, während viele Pferdesportanhänger einen Flohmarkt in Eschmar besuchten. Mal waren Tore geöffnet worden - definitiv nicht von den Pferden -, mal lag Stroh an Stellen, an denen zuvor nie Stroh gelegen hatte.

Auch in anderen Offenställen standen plötzlich Koppeltore offen und Dinge wurden umplaziert, ohne dass Pferde hätten beteiligt sein können.
Man suchte zu Fuss, zu Pferd und auch die Polizei fahndete nach Mario.

Nun die traurige Gewissheit: Mario ist tot! Jemand hat ihn - man kann es nicht anders ausdrücken - zerstückelt und seine sterblichen Überreste in Troisdorf und Umgebung verteilt!

Spaziergänger fanden sie.... ach, es ist unfassbar schwer, das als jemand, der Pferde über alles liebt und mit Respekt behandelt - niederzuschreiben und es tropfen schon wieder Tränen der Wut auf meinen Schreibtisch.
Armer Mario, das hast du wirklich nicht verdient!! Mein Mitgefühl gilt der Besitzerin und allen, die sich auf die Suche nach dem kleinen Kerl gemacht haben.
Den Täter mögen alle schlimmen Krankheiten erwischen, die es gibt, und ....... ihr wisst schon.

Ruhe in Frieden, kleiner tapferer Hengst Mario.

Traurig und erschüttert,
euer Copinchen


Update: Mittlerweile wurde die Täterin ermittelt, es ist eine junge Frau, 19 Jahre alt, die vor 2 Jahren schon mal Ponys und Schafe verletzt und sogar enthauptet hat. Ich hoffe, man sperrt sie nun wirklich ein und wirft den Schlüssel weg. Und lässt sie einmal täglich in eine bissige Shettyherde mit Leckerlies beklebt und ohne Möglichkeit, zu flüchten oder sich zu wehren. Das wird natürlich nicht passieren, aber ich hoffe inständig, dass eine übergeordnete Gerechtigkeit sie für diese grausamen Taten büßen lässt....

Mittwoch, 3. Juni 2015

Sammel-Nominierung für den VoPfo-Award des Monats Juni!

Hier möchte ich mal ein Denkmal setzen für all' jene, die der Meinung sind, es geht keinen etwas an, wohin man mit dem Auto fahren will. Ist im Prinzip ja auch korrekt, selbst in Zeiten, in der die totale Überwachung mehr und mehr in Mode kommt! Das geht keinen was an!
Aber ich meine hier nicht diejenigen, die heimlich mit unbekanntem Ziel ins Auto steigen, sondern den Personenkreis, der der Meinung ist, dass ein BLINKER ein nutzloses Feature am Auto ist, wenn nicht sogar überflüssig. Für Fahrer, die die aktuelle Position des Fahrtrichtungsanzeigers in Vergessenheit geraten ist, ein Hinweis: 

Er kann SO ausschauen (Heck)

Oder SO (Front)

...etwas moderner....


...damit kann man ihn ein- und ausschalten...

...und ein lustiger grüner Pfeil zeigt ihn aufblinkend auf dem Armaturenbrett an (Beispiel hier: Blinker rechts).


Alles in allem eine tolle Sache, so ein Blinker, oder?

WARUM ZUM GEIER BENUTZT IHR IHN DANN NICHT??

Ist ja nicht so, als wenn ich gerne am Kreisel auf eure hochwertigen Karren warte, weil es mir da so gut gefällt, nur weil ihr darauf schei*t, anzuzeigen, wann ihr ausfahren wollt.

Oder die Ratespielchen an der Kreuzung, wo einfach mal arrogant rechts überholt und vor mir knapp eingeschert wird, ohne Blinken natürlich.

Sind die Dinger bei euch allen kaputt?

Ich verstehe es nicht. Es macht doch keine Mühe!

 Also, diese Nominierung ist überfällig, finde ich. 

Habt Spaß, aber bitte nicht auf anderer Leute Kosten
wünscht sich
euer Copinchen!

SO kann man es auch schreiben!!! ;-)
 




Sonntag, 31. Mai 2015

Posting Nr. 100! Besonders unbesonders .. :-)

Schöner Sessel, ne? Hätte ich auch gerne! :-)

Ich trau mich gar nicht, diesen Eintrag zu schreiben. Ehrlich gesagt. Er hat ja irgendwie etwas besonders Kluges zu sein, eine tolle Story und/oder ein außergewöhnliches Ereignis.

So weit, so gut.

Ich möchte diesen besonderen Eintrag aber eher allen widmen, die mir bisher im Leben begegnet sind und die dadurch diesen Blog überhaupt möglich gemacht haben. Außer die Schmitzens natürlich, die habe ich mir ja ausgedacht, obwohl ich der festen Überzeugung bin, dass in der Gegend, in der ich aufgewachsen bin, die Schmitzens quasi als Durchschnittsfamilie gelten würden.

Sogar den "Höllischen Nachbarn" gilt insofern mein Dank, denn sie machten mir das eine oder andere Lerngeschenk, im negativen Sinne natürlich. U.a.: Lass niemals jemanden dein W-Lan nutzen, dem du nur so weit trauen kannst, wie du ihn werfen kannst. Bei Micha wäre das nicht sehr weit, vielleicht so 0,2 cm. Das war natürlich besonders dämlich von mir und es hat wirklich superviel Mühe gemacht, die Zugangsdaten zu ändern. Danke nochmal an Mila für den besonders geduldigen Support.
Ich hoffe hier übrigens, dass dies vielleicht ein potenzieller Vermieter las und einen oder beide von ihnen an der Türschwelle schon zum Teufel jagt.

 Ach, die Geschichten von meinem Hund Rowdy lassen jede Menge Erinnerungen an den schwarzen Schatz mit dem tollen Charakter Revue passieren. Er war genauso besonders wie die ganzen Pferde, von denen in den Pferdegeschichten die Rede ist. Jedes für sich war oder ist für mich ein Geschenk!

Danke auch an Mäxchen für diese coolen Gastbeiträge hier! Wenn ich mal wirklich keine Zeit habe, etwas zu verfassen, reicht eine Nachricht an seine Shetty-Whatsapp-Gruppe und schon legt er los. Er ist wirklich ein besonders cleveres und außergewöhnliches Shetty! :-)

Danke auch an mein verwirrtes Zeug, wo ich manchmal selber kaum nachvollziehen kann, wie das so zustande gekommen ist. Manchmal lach' ich beim Durchlesen selber darüber, aber so what. Es ist eben ein besonders spannendes Kapitel (Huch, bin ich etwa mehrere....?)!

Danke auch nochmal an all' die Schulpferde, an die ich hier weiterhin erinnern möchte. Die meisten von ihnen sind sicherlich schon lange auf der Großen Weide, aber in meiner Erinnerung leben sie weiter und somit auch hier. Da waren wirklich ein paar besonders witzige, freche und clevere Pferde und Ponys dabei!

Und dann möchte ich meiner phantastischen, bezaubernden Katze und Freundin Jeannie noch Danke sagen. Dafür, dass sie mich jeden, aber auch wirklich jeden Tag mindestens einmal zum Lächeln und Lachen bringt, eben weil sie so besonders bezaubernd und charmant ist. Ein Wesen ohne jeglichen bösen Gedanken, dafür voller Zuneigung, Kuscheligkeit und natürlich auch Temperament muss man auf dieser seltsamen Welt erstmal finden. Ich hatte im Tierheim dieses Glück und auch das werde ich nicht vergessen.

Last, but not least danke ich noch allen, die sich diesen Blog regelmäßig oder auch nur hin und wieder oder gelegentlich antun durchlesen.  *Knicksmach* Ich hoffe, euch auch weiterhin ein wenig unterhalten und vielleicht auch zum Nachdenken anregen zu können. Es wäre mir was wert. Besonders viel sogar.

In diesem Sinne grüßt euch besonders herzlich:
Euer Copinchen!




Freitag, 29. Mai 2015

Jeannie & Friends: Die Palindromes wachsen heran!

Jeannie und Eve, die Mutterkatze aus dem fernen British Columbia/Canada, verbindet etwas: Beide sind Tierheimkatzen. Während Jeannie ja dereinst von mir adoptiert wurde, wartet Eve mit ihrem Nachwuchs, den Palindromes, demnächst auf coole Leute, die sie zuhause aufnehmen würden.

Ich sag mal so: Zum GLÜCK sind die Kätzchen weit entfernt (im Internet aber hautnah quasi) zu erleben, sonst hätte ich mir wohl Izzy (schwarz mit weisser Zeichnung), Arora (Tigerchen und Minime von Eve), Otto (der roteste Kater), Siris (champagnerfarben) oder Pip (champagnerfarben mit weißem Kragen) eventuell unter den Nagel gerissen. Täglich riskiere ich einen Blick in ihr immer verändertes kleines Katzenzimmer, unterhalte mich im eingebundenen Chatroom mit den anderen Beobachtern aus aller Welt und freue mich über den Anblick dieses "Cuteness Overkills", denn die Kleinen sind ja wirklich ZU goldig und Eve ist eine fantastische Mutter.

Hier mal ein paar aktuelle Fotos von den Kitten:


Vor ca. zwei Wochen:



Vor einer Woche:


Von gestern: 


Arora und Eve beim Kuscheln:


Beim Fighten:
Otto the EscapOr!

Ein Video mit Shelly und ihrer Assistentin beim Spielen mit den Kids:



Die Palindromes beim Frühstück mit Shelly:


Sie werden tatsächlich langsam groß und fressen sogar schon vom Tellerchen! 

Greetz von Jeannie und dem Copinchen (das immer wieder auf Izzy und Arora schielt!) :-)

Empfohlener Beitrag

Eine weihnachtliche Soap-Opera aus irgendeinem Mehrzweckstall im Münsterland! Die HauptdarstellerInnen: Mäxchen Romi aka "...