BEYOND GOOD AND EVIL - WELCOME TO MY WORLD! Das Leben ist kein Ponyhof und manchmal bekommt die zweite Maus erst den Käse. Hier bekommt ihr einen kleinen Eindruck meiner Gedanken über alltägliche Dinge, mit denen wir uns herumschlagen müssen, meine Tiere und den Rest der Welt. :-) Ihr könnt mich auf Twitter treffen unter @Copine001!
Mittwoch, 4. Dezember 2019
Dienstag, 3. Dezember 2019
Adventsmusikkalender: 3.Türchen - Mal was Neues!
Zufällig gefunden, reingehört und für richtig gut befunden! Toller Text!
Montag, 2. Dezember 2019
Adventsmusikkalender -Türchen Nr. 2:
Entre le Boeuf et l'Ane Gris - ein wunderbares französisch- traditionelles Weihnachtslied!
Sonntag, 1. Dezember 2019
The "Adventskalender" full of Music - Alles außer "Last Christmas"!
Die Zeit an und vor Weihnachten bringt nicht nur Stille und Besinnlichkeit, sondern auch jede Menge Songmaterial mit sich. Ich bin zwar nicht der allergrößte Weihnachtsfan, aber viele Songs führen hier ein Nischendasein - manche natürlich völlig zu Recht - andere erobern Jahr für Jahr immer wieder die Charts. Hier möchte ich mal 24 meiner Lieblings-Christmassongs sowie auch eher unbekannte Stücke in ein Adventskalendergewand packen. Viel Spaß beim Anhören und nicht allzusehr wundern... ;-)
Türchen Nr. 1: Saltatio Mortis - Willkommen in der Weihnachtszeit
Türchen Nr. 1: Saltatio Mortis - Willkommen in der Weihnachtszeit
Sonntag, 13. Oktober 2019
Tollpatsch-Training: Gebisslos RuleZ - Vol. I
Hallo!
Heute muss ich meiner Begeisterung über Romi im Allgemeinen und im Besonderen über seine derzeitige Entwicklung mal richtig Luft machen.
Ich reite den eigenwilligen Arabo-Westfalen ja nun schon seit mehr als sechs Jahren und fühle mich momentan so wohl in seinem Sattel wie noch nie. Ok, wir sind beide natürlich älter geworden und auch ein bisschen weiser und die Diskussionen über das Grundtempo liegen größtenteils hinter uns. Wir haben wohl gerade den Status eines Ehepaares, das seine Silberhochzeit hinter sich hat: Man kennt sich und weiss um alle Ecken und Kanten, die ganz großen Überraschungen sind durchgespielt, man schätzt einander und ja, man vertraut sich. Und das ist schön. Wirklich schön. Manchmal muss man sich sein Traumpferd halt erarbeiten.
Ein sehr guter Helfer war und ist dabei das überwiegend benutzte gebisslose Sidepull, das mittlerweile aus unserem Reit-Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Kein Zungenspiel, viel mehr Ruhe in der Anlehnung, die sich übrigens direkt zu Anfang beim Aufwärmen schon herstellen lässt. Dadurch, dass ich auch wesentlich bessere Gewichtshilfen (DER Schlüssel zum Erfolg!) gebe, haben wir jetzt eine stabile Basis für etliche Lektionen und Trainingsübungen, die vorher einfach nicht möglich waren, weil ich mich vermutlich zu sehr mit eben jener konstanten Anlehnung mit Gebisszäumung abgemüht habe.
Romi tritt viel besser von hinten nach vorne durch, was bei den ersten Malen mit Sidepull direkt spürbar war und entwickelt momentan eine wirklich gute Hinterhand-, Rücken- und Oberhalsmuskulatur. Er hat ja im Frühsommer sehr viel an Substanz verloren, die er jetzt aber durch Futterumstellung (ich nenne es auch "Mastprogramm") stark wieder aufgeholt und noch dazugewonnen hat. Er sieht gerade einfach nur toll aus!
Zufrieden scheint er auch zu sein, er begrüßt mich schon von Weitem vom hintersten Winkel der Koppel und kommt gemeinsam mit Mäxchen angestürmt. Natürlich spielen meine stets mitgebrachten Möhren da auch eine nicht unwichtige Rolle, aber weil er die ja auch sonst bekommt, werte ich das mal als Kompliment. :-) Er ist auch beim Putzen und Satteln kaum noch zappelig - die ständigen Attacken von Fliegen mal ausgeklammert - und genießt das Geputzt-Werden. Ein bisschen eitel ist er ja von Haus aus schon. Allerdings ist er immer noch ein wenig erstaunt, dass er beim Sidepull-Anlegen nichts ins Maul nehmen muss und schnappt sich als Substitut dann mal den Zügel und knautscht den durch. Allerdings ist ihm auch aufgefallen, dass man gebisslos viel besser unterwegs was Grünes schnappen und futtern kann. Clever ist er ja!
Durch die sicherere Anlehnung und meine wesentlich verbesserten Einwirkungsmöglichkeiten auch am langen Zügel über Gewichtshilfen bin ich momentan auf dem Weg zu einem gut versammelten Romeo, der sich insbesondere in der Galopparbeit ausbalanciert und sicher anfühlt. Aber auch unser größtes Streitthema, der Trab über den Rücken und mit leicht federnder Anlehnung, wird gerade Realität bis hin zu den Seitengängen, die ihm sehr guttun. Ok, es ist nicht gerade sein Lieblingshobby, aber er bemüht sich sehr, alles richtig zu machen. Auch wenn es nach links rüber noch die eine oder andere kleine Blockade gibt. Aber er haut mir nicht mehr unter dem Hintern ab. Und das fühlt sich einfach nur super an.
Als Nächstes plane ich den Einsatz eines wirklich sehr schönen Bosals und werde darüber berichten, wie es läuft. Ich bin gespannt, vielleicht eröffnet uns das noch mehr tolle Aha-Momente. Ich bin gespannt!
Bis dahin, habt einen schönen Herbst auf und neben eurem Pferd! :-)
Heute muss ich meiner Begeisterung über Romi im Allgemeinen und im Besonderen über seine derzeitige Entwicklung mal richtig Luft machen.
Ich reite den eigenwilligen Arabo-Westfalen ja nun schon seit mehr als sechs Jahren und fühle mich momentan so wohl in seinem Sattel wie noch nie. Ok, wir sind beide natürlich älter geworden und auch ein bisschen weiser und die Diskussionen über das Grundtempo liegen größtenteils hinter uns. Wir haben wohl gerade den Status eines Ehepaares, das seine Silberhochzeit hinter sich hat: Man kennt sich und weiss um alle Ecken und Kanten, die ganz großen Überraschungen sind durchgespielt, man schätzt einander und ja, man vertraut sich. Und das ist schön. Wirklich schön. Manchmal muss man sich sein Traumpferd halt erarbeiten.
Ein sehr guter Helfer war und ist dabei das überwiegend benutzte gebisslose Sidepull, das mittlerweile aus unserem Reit-Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Kein Zungenspiel, viel mehr Ruhe in der Anlehnung, die sich übrigens direkt zu Anfang beim Aufwärmen schon herstellen lässt. Dadurch, dass ich auch wesentlich bessere Gewichtshilfen (DER Schlüssel zum Erfolg!) gebe, haben wir jetzt eine stabile Basis für etliche Lektionen und Trainingsübungen, die vorher einfach nicht möglich waren, weil ich mich vermutlich zu sehr mit eben jener konstanten Anlehnung mit Gebisszäumung abgemüht habe.
Romi tritt viel besser von hinten nach vorne durch, was bei den ersten Malen mit Sidepull direkt spürbar war und entwickelt momentan eine wirklich gute Hinterhand-, Rücken- und Oberhalsmuskulatur. Er hat ja im Frühsommer sehr viel an Substanz verloren, die er jetzt aber durch Futterumstellung (ich nenne es auch "Mastprogramm") stark wieder aufgeholt und noch dazugewonnen hat. Er sieht gerade einfach nur toll aus!
Zufrieden scheint er auch zu sein, er begrüßt mich schon von Weitem vom hintersten Winkel der Koppel und kommt gemeinsam mit Mäxchen angestürmt. Natürlich spielen meine stets mitgebrachten Möhren da auch eine nicht unwichtige Rolle, aber weil er die ja auch sonst bekommt, werte ich das mal als Kompliment. :-) Er ist auch beim Putzen und Satteln kaum noch zappelig - die ständigen Attacken von Fliegen mal ausgeklammert - und genießt das Geputzt-Werden. Ein bisschen eitel ist er ja von Haus aus schon. Allerdings ist er immer noch ein wenig erstaunt, dass er beim Sidepull-Anlegen nichts ins Maul nehmen muss und schnappt sich als Substitut dann mal den Zügel und knautscht den durch. Allerdings ist ihm auch aufgefallen, dass man gebisslos viel besser unterwegs was Grünes schnappen und futtern kann. Clever ist er ja!
Durch die sicherere Anlehnung und meine wesentlich verbesserten Einwirkungsmöglichkeiten auch am langen Zügel über Gewichtshilfen bin ich momentan auf dem Weg zu einem gut versammelten Romeo, der sich insbesondere in der Galopparbeit ausbalanciert und sicher anfühlt. Aber auch unser größtes Streitthema, der Trab über den Rücken und mit leicht federnder Anlehnung, wird gerade Realität bis hin zu den Seitengängen, die ihm sehr guttun. Ok, es ist nicht gerade sein Lieblingshobby, aber er bemüht sich sehr, alles richtig zu machen. Auch wenn es nach links rüber noch die eine oder andere kleine Blockade gibt. Aber er haut mir nicht mehr unter dem Hintern ab. Und das fühlt sich einfach nur super an.
Als Nächstes plane ich den Einsatz eines wirklich sehr schönen Bosals und werde darüber berichten, wie es läuft. Ich bin gespannt, vielleicht eröffnet uns das noch mehr tolle Aha-Momente. Ich bin gespannt!
Bis dahin, habt einen schönen Herbst auf und neben eurem Pferd! :-)
Sonntag, 22. September 2019
Katzengespräche: Zweitkatze? Nein danke!
Es ist gerade einfach nur wunderbar. Die Sonne scheint, das Thermometer hat die 20-Grad-Marke überschritten und es herrscht eine geradezu unwirkliche Ruhe ringsherum! Also: Nix wie raus auf die Terrasse. Die bezaubernde Jeannie nimmt diesen Plan begeistert auf und hüpft ausgelassen hin und her. Sie beobachtet von einem bestimmten Platz aus vorbeischlendernde Leute, Hunde, andere Katzen und natürlich auch den einen oder anderen Piepmatz. Höflich interessiert, aber immer auf Unsichtbarkeit bedacht. Terry Pratchett hat diese Verhaltensweise mal als "Katzenschach" betitelt: Möglichst viele andere Katzen beobachten, ohne selber beobachtet zu werden, und darin ist die Jeannie eine wahre Meisterin!
"Jeannie? Warum magst du eigentlich nicht mit anderen Katzen um die Häuser streifen?"
"Nö, lass mal. Es ist gut so, wie es ist."
"Ich verstehe es nicht. Hast du so gar keinen Bock auf Artgenossen? Ich könnte dir auch eine Gesellschaftskatze anschaf..."
"DER KATZENGOTT BEWAHRE! SAG DAS NIE WIEDER! Erinnere dich doch an die Pflegestellenkätzchen. Hattest du da den Eindruck, dass ich die kleinen Biester besonders gemocht habe?"
"Ähm... nee. Eher nicht so."
"Siehste. Wir hätten den kleinen Keiko ja auch behalten können. Der hat aber nach seiner "Ich will nix fressen"-Phase alles verputzt, was er kriegen konnte."
"Nun, das hat ihm ja auch gut getan. Du hättest ihn auch ein bißchen bemuttern können."
Jeannies glattes Fell ist plötzlich aufgeplüscht. Ihre Pupillen werden raubtierhaft schmal. "Nein. Der Lütte war der pure Stress für mich. Ich hab's gern ruhig, weisst du?"
"Ja, weiss ich. Die kleine Alice war auch 'n Ticken zu drüber für dich."
"Allerdings. Die hätte ich am liebsten auf den Mond geschossen. Sowas FRECHES!"
"Naja, sie konnte nicht miauen. Also war sie vom Lärmpegel erträglich."
Jeannie rollt ihre grünen Augen gen Himmel. Das hat sie von mir gelernt, glaube ich. "Das vielleicht, aber sie ist STÄNDIG hinter mir hergelaufen. Das nervt! Und für 2 gefuttert hat sie auch!"
"Sie war ja nur 2 Wochen unser Gast. Und ich fand sie sehr niedlich und sie ist bestimmt eine tolle Katze geworden. Happy one, wer sie sein oder ihr Eigen nennen darf."
"Ja, gewiss. Und ich? Bin ich auch eine tolle Katze?"
"Bist du, auch wenn du manchmal etwas seltsam bist. Aber sind wir das nicht alle? Was wäre die Welt ohne seltsame Menschen und Tiere?"
Jeannie schleckt sich über die Vorderpfoten und dann über die Ohren. Dann gähnt sie herzhaft. "Langweilig."
"Genau. Miau.
"Jeannie? Warum magst du eigentlich nicht mit anderen Katzen um die Häuser streifen?"
"Nö, lass mal. Es ist gut so, wie es ist."
"Ich verstehe es nicht. Hast du so gar keinen Bock auf Artgenossen? Ich könnte dir auch eine Gesellschaftskatze anschaf..."
"DER KATZENGOTT BEWAHRE! SAG DAS NIE WIEDER! Erinnere dich doch an die Pflegestellenkätzchen. Hattest du da den Eindruck, dass ich die kleinen Biester besonders gemocht habe?"
"Ähm... nee. Eher nicht so."
"Siehste. Wir hätten den kleinen Keiko ja auch behalten können. Der hat aber nach seiner "Ich will nix fressen"-Phase alles verputzt, was er kriegen konnte."
"Nun, das hat ihm ja auch gut getan. Du hättest ihn auch ein bißchen bemuttern können."
Jeannies glattes Fell ist plötzlich aufgeplüscht. Ihre Pupillen werden raubtierhaft schmal. "Nein. Der Lütte war der pure Stress für mich. Ich hab's gern ruhig, weisst du?"
"Ja, weiss ich. Die kleine Alice war auch 'n Ticken zu drüber für dich."
"Allerdings. Die hätte ich am liebsten auf den Mond geschossen. Sowas FRECHES!"
"Naja, sie konnte nicht miauen. Also war sie vom Lärmpegel erträglich."
Jeannie rollt ihre grünen Augen gen Himmel. Das hat sie von mir gelernt, glaube ich. "Das vielleicht, aber sie ist STÄNDIG hinter mir hergelaufen. Das nervt! Und für 2 gefuttert hat sie auch!"
"Sie war ja nur 2 Wochen unser Gast. Und ich fand sie sehr niedlich und sie ist bestimmt eine tolle Katze geworden. Happy one, wer sie sein oder ihr Eigen nennen darf."
"Ja, gewiss. Und ich? Bin ich auch eine tolle Katze?"
"Bist du, auch wenn du manchmal etwas seltsam bist. Aber sind wir das nicht alle? Was wäre die Welt ohne seltsame Menschen und Tiere?"
Jeannie schleckt sich über die Vorderpfoten und dann über die Ohren. Dann gähnt sie herzhaft. "Langweilig."
"Genau. Miau.
Sonntag, 1. September 2019
Mäxchen bloggt: Low Carb ist out!
Hallo, liebe Freunde des gepflegten Kalorienzählens! Ich bin's mal wieder, euer Mäxchen. Und ich habe tolle Neuigkeiten: Der Große Tollpatsch, in letzter Zeit auch "Der lange Dürre" genannt, scheint über den Berg zu sein. Ich hab mir ja beinahe schon Sorgen gemacht um ihn!
Zur Vorgeschichte: Tja, wie es so ist. Der Sommer war, genau wie der Frühling und eigentlich auch der Winter zuvor, definitiv viel zu trocken. Und wie ich hier ja schon mehrmals kundgetan hatte, sind Romi und ich die totalen Weidefetischisten. Es gibt doch nichts schöneres und leckereres als frisches, grünes Gras!
Weil diese Grundnahrung für uns Equiden aber schon nach der ersten Heuernte (na, immerhin gab's einmal was zu ernten...) nicht mehr so recht beim Nachwachsen in die Gänge kam, hatten wir wirklich ein bißchen schlechte Laune. Klar, es gab Heu und Kraftfutter, aber eben kein Gras. Und darauf hatten wir uns ja schon soooo lange gefreut!
Dazu kam beim Großen, dass er wohl ein wenig Probleme mit dem Heu kauen bekam. Tja, wir werden ja alle nicht jünger und entsprechend doof wird das mit den ständig wachsenden Zähnen. Mein Zahnarzttermin letzten Winter war ja auch kein Ponyhof. Aber Romi knatschte nur lustlos auf den Heuhalmen herum. Auch seinem Futter widmete er wenig Begeisterung. In Folge nahm er wirklich krass ab und ich fragte mich schon, ob er bei der nächsten Staffel von Germany's Next Topmodel mit machen wolle. Schön genug ist er ja, wenn man bestimmte menschliche Schönheitsideale außer Acht lässt. Naja, ich kann ihn mir trotzdem nur schwer auf High Heels-Hufeisen vorstellen, zumal er ja Barhuf unterwegs ist. Und - oh Gott .- der nächste Sehnenschaden wäre vorprogrammiert!
Nee, Spaß beiseite. Romi steuerte auf eine handfeste Essstörung zu. Klar, ich hab mir dann das geholt, was er übrig ließ und das führte dazu, dass ich in diesem Sommer nicht unbedingt als Model für Shettybadehosen ausgesucht würde. Aber so what. Ab einem bestimmten Alter ist der Lack nun mal ab!
Naja, die Tierärztin wurde bestellt, um den armen dünnen Romi mal durchzuchecken. Und sie erschien mit einer riesigen Wurmkur für Romi nebst Geräten zur Zahnbehandlung. Und dann legte sie los. Ich hab tapfer seinen Huf gehalten, obwohl ich schon ein wenig Panik hatte, dass ich auch noch drangekommen wäre. War doch erst und das war schon unschön genug. Auch die dämlichen Rindviecher, die Romi in seiner Benommenheit nach der Sedierung ärgern wollte, habe ich erfolgreich weggebissen. In schlechten Zeiten hält man als Equide zusammen!
Nachdem auch noch die Wurmkur verabreicht worden war, war Schluss mit "Low Carb". Romi bekam das, was die Zweibeiner als "Mastkur" bezeichnen würden in Form von Sahne-Eisbechern, Puddings und Nutellabrötchen, aber in der Pferde-Version als Rübenschnitzel (die uns schon zu den Ohren rauskommen..), Mash, Sojaschrot, Maisflocken und und und. Klar nasche ich da mit! Der Winter wird lang und hart!
Immerhin kommt Romi jetzt langsam wieder in Shape: Seine Rippen und die Hüftknochen verschwinden unter einer kleinen Pummelspeckschicht, er baut Muskulatur auf und hat zwar keine Chance mehr bei einem Modelshowcasting, schaut aber gesünder und fitter aus als je zuvor. Und der ist ja auch immerhin schon volljährig!
Allerdings wird er auch langsam wieder frech. Aber besser so, als so einen depressiven Hungerhaken als Herdenchef zu haben. Und jetzt rennen wir auch wieder gemeinsam über unsere ...... hmm.. Weide. Naja, vielleicht gibt's ja nochmal Regen, dann wäre ja wirklich wieder alles in Butter! Beziehungsweise in Rapsöl. Ist ja auch gut fürs Fell! ;-)
Es grüßt euch
euer Mäxchen (not really in Shape, but happy)!
Zur Vorgeschichte: Tja, wie es so ist. Der Sommer war, genau wie der Frühling und eigentlich auch der Winter zuvor, definitiv viel zu trocken. Und wie ich hier ja schon mehrmals kundgetan hatte, sind Romi und ich die totalen Weidefetischisten. Es gibt doch nichts schöneres und leckereres als frisches, grünes Gras!
Weil diese Grundnahrung für uns Equiden aber schon nach der ersten Heuernte (na, immerhin gab's einmal was zu ernten...) nicht mehr so recht beim Nachwachsen in die Gänge kam, hatten wir wirklich ein bißchen schlechte Laune. Klar, es gab Heu und Kraftfutter, aber eben kein Gras. Und darauf hatten wir uns ja schon soooo lange gefreut!
Dazu kam beim Großen, dass er wohl ein wenig Probleme mit dem Heu kauen bekam. Tja, wir werden ja alle nicht jünger und entsprechend doof wird das mit den ständig wachsenden Zähnen. Mein Zahnarzttermin letzten Winter war ja auch kein Ponyhof. Aber Romi knatschte nur lustlos auf den Heuhalmen herum. Auch seinem Futter widmete er wenig Begeisterung. In Folge nahm er wirklich krass ab und ich fragte mich schon, ob er bei der nächsten Staffel von Germany's Next Topmodel mit machen wolle. Schön genug ist er ja, wenn man bestimmte menschliche Schönheitsideale außer Acht lässt. Naja, ich kann ihn mir trotzdem nur schwer auf High Heels-Hufeisen vorstellen, zumal er ja Barhuf unterwegs ist. Und - oh Gott .- der nächste Sehnenschaden wäre vorprogrammiert!
Nee, Spaß beiseite. Romi steuerte auf eine handfeste Essstörung zu. Klar, ich hab mir dann das geholt, was er übrig ließ und das führte dazu, dass ich in diesem Sommer nicht unbedingt als Model für Shettybadehosen ausgesucht würde. Aber so what. Ab einem bestimmten Alter ist der Lack nun mal ab!
Naja, die Tierärztin wurde bestellt, um den armen dünnen Romi mal durchzuchecken. Und sie erschien mit einer riesigen Wurmkur für Romi nebst Geräten zur Zahnbehandlung. Und dann legte sie los. Ich hab tapfer seinen Huf gehalten, obwohl ich schon ein wenig Panik hatte, dass ich auch noch drangekommen wäre. War doch erst und das war schon unschön genug. Auch die dämlichen Rindviecher, die Romi in seiner Benommenheit nach der Sedierung ärgern wollte, habe ich erfolgreich weggebissen. In schlechten Zeiten hält man als Equide zusammen!
Nachdem auch noch die Wurmkur verabreicht worden war, war Schluss mit "Low Carb". Romi bekam das, was die Zweibeiner als "Mastkur" bezeichnen würden in Form von Sahne-Eisbechern, Puddings und Nutellabrötchen, aber in der Pferde-Version als Rübenschnitzel (die uns schon zu den Ohren rauskommen..), Mash, Sojaschrot, Maisflocken und und und. Klar nasche ich da mit! Der Winter wird lang und hart!
Immerhin kommt Romi jetzt langsam wieder in Shape: Seine Rippen und die Hüftknochen verschwinden unter einer kleinen Pummelspeckschicht, er baut Muskulatur auf und hat zwar keine Chance mehr bei einem Modelshowcasting, schaut aber gesünder und fitter aus als je zuvor. Und der ist ja auch immerhin schon volljährig!
Allerdings wird er auch langsam wieder frech. Aber besser so, als so einen depressiven Hungerhaken als Herdenchef zu haben. Und jetzt rennen wir auch wieder gemeinsam über unsere ...... hmm.. Weide. Naja, vielleicht gibt's ja nochmal Regen, dann wäre ja wirklich wieder alles in Butter! Beziehungsweise in Rapsöl. Ist ja auch gut fürs Fell! ;-)
Es grüßt euch
euer Mäxchen (not really in Shape, but happy)!
Abonnieren
Posts (Atom)
Empfohlener Beitrag
Eine weihnachtliche Soap-Opera aus irgendeinem Mehrzweckstall im Münsterland! Die HauptdarstellerInnen: Mäxchen Romi aka "...
-
Hallo, liebe Freunde des gepflegten Shettyblogs, nach einer kleinen pandemiebedingten Auszeit melde ich mich mal wieder aus unserer Mischvi...
-
Fragt ihr euch auch, was mit dem Wetter passiert ist? Wir haben bereits Mitte Oktober und die Sonne scheint und scheint und in einigen Teil...
-
Jaaaa! Jaaaaaa! Jaaaaaaaaa!!! JAAAAAAAA!!! *rumhüpfundbuckel* Hey Fans! Es ist so ein wunderschöner Tag heute, ich bin total aus d...