Montag, 18. Juli 2016

Keiko Vol.III - Da steckste nich' drin!

Keiko & Wauzi beim gemeinsamen Chillen!

Dieses Foto ist vom Samstag, einen Tag nach dem Breakout aus der Badewanne. Meine Lieblingsbadmatte scheint ihm zu behagen und der Wauzi ist aus Sympathie gleich mal mit ausgezogen. Übrigens ist das Foto nicht gestellt: Das kleine Catnip-Kissen (die Dinger sind toll!) hat er sich selber da hingelegt, um sein müdes Haupt darauf zu betten. Und müde ist er hin und wieder tatsächlich, denn er hat jetzt auch das Spielen für sich entdeckt! Maßgeblich beteiligt ist eine kleine Stoffmaus mit Fusselfäden am Po (hier nicht im Bild), die er ganz ordentlich traktiert und manchmal auch hinter sich herschleppt wie der Peanuts-Linus seine Schnuffeldecke. Leider ist es mir bisher nicht gelungen, dies auf eine Jpeg-Datei zu bannen, aber ich arbeite dran!

Hier schaut er doch schon ein wenig pummeliger aus...

Die arme Maus (unten im Bild) hält 'ne Menge aus. Keiko ist nämlich eigentlich ein Löwe!

Die bezaubernde Jeannie ist immer noch wenig erpicht auf eine nähere Bekanntschaft mit dem kleinen Flauschi. Den kompletten Samstag verbrachte sie mit Schmollen, Nahrung verweigern bis auf ihre geliebten Fel*x-Leckerlies  (ich nenne es übrigens "die Keiko-Diät") und dabei schauen, als hätte ich sie soeben mit einem Stachelhalsband versehen an einer Autobahnraststätte ausgesetzt. Das schmerzt natürlich und deshalb hagelt es auch gerade Lieblingsleckerlies für Jeannie. Die hat das voll drauf, mich zu manipulieren!
A propos Manipulieren. Ein altes Sprichwort sagt: "Katzenerziehung ist ziemlich einfach. Nach ein paar Tagen haben sie uns Menschen das Nötigste beigebracht"! Und diese Aussage ist völlig korrekt. Denn: Keiko kann sowas auch!
Denn auf einmal war es vorbei mit dem großen Mampfen. Keiko spielte mit der Maus, lag entspannt auf W.s Beinen herum, benahm sich relativ normal, mochte aber auf einmal sein Aufbaufutter nicht mehr. Auch nicht Jeannies Futter, kleingematscht. Auch nicht das Junior-Trockenfutter in Wasser eingeweicht. Hektisch machte ich nochmal Trockenmilch (die Klinikpackung hatte mir die umsichtige TÄ ja eingepackt) fertig, kühlte sie herunter und gab sie ihm im Schälchen. Nix. Nada. Niente. Kein Hunger. Bäh. Weg damit. Sogar die Leberwurst wurde verweigert. Ein echt herber Rückschlag!
Dramatischerweise war das letzte Mittel der Wahl wieder die Art von Zwangsernährung, die in den letzten Stunden nicht vonnöten war: Die Pipette füllen, Mäulchen aufmachen und 'rin damit.
Ich war völlig frustriert, W. natürlich auch. Laut Waage war die Gewichtszunahme von gestern wieder hinfällig. Den Tränen nah, sah ich mich bereits wieder mit Keiko im Korb zur TÄ fahren, für eine Infusion. Da ich befürchtete, dass der Kleine einfach so wegtrocknet, gab es gleich noch eine Dosis Katzenmilch per "Schuss" in den Rachen, wie von der TÄ gezeigt. Und im Geiste ging ich die Möglichkeiten durch, was man ihm noch alles anbieten könne. Leider war es schon Sonntagabend, die Schmolljeannie grinste sich vermutlich eins, denn sie fand es gar nicht witzig, dass ich an ihre heiligen Futterbestände ging, um mit Vitaminpulver und ihrem Nassfutter etwas kleinschnauzengerechtes zusammenzumatschen, um es gleich drauf enttäuscht wieder wegzuschütten.
Heute morgen war Keiko munter, spielte mit mir Katzenangeln (erstmalig) das Auge klar und weit geöffnet. Aber Aufbaufutter: Nee, lass mal. Also wieder eine Dosis Katzenmilch und Waage: Wieder etwas weniger!!!
Ouha.
Und damit dann ab zur Arbeit. Scheisse.
W. bekam den Auftrag, die Lage intensiv im Auge zu behalten und bei weiterer Verschlechterung (subjektiv, denn er war nicht matt oder so, nur nicht hungrig!)  unbedingt anzurufen. Aber das musste ich wohl gar nicht extra erwähnen. Wir erinnern uns: Der Katzenpapa, lass das mal den Papa machen!
Hatte Jeannie womöglich ein kleines Voodoopüppchen gebastelt? Würde das Telefon unheilvoll bimmeln?
Wenn ihr es erfahren wollt, lest unbedingt den nächsten Teil!

Bis dahin, liebe Grüße vom
Copinchen ( und Jeannie, der kleinen Hexe)!

Jeannie over the top ...das macht die nur, um mich zu schocken!


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