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Samstag, 6. Januar 2018

Mäxchen bloggt: Ein Stall am See!

Hallo und frohes neues Jahr, liebe Freunde des gepflegten Wassersports. Denn das könnte man in diesen Tagen hier gut machen: Wasserski auf der großen Koppel, Rinder-Synchronschwimmen mit Shetty und/oder das Kleine Seepferdchen. Das fehlt mir nämlich noch an meiner pelzigen Badehose.

Spaß beiseite! Seit Tagen hat es über den - für uns wieder mal schrecklichen, weil mit viel Lärm und Gestank verbundenen - Jahreswechsel geschüttet wie aus Eimern. Und das viele Wasser lässt sich hier auch nicht mehr aus dem reichlich vorhandenen Shettyfell schütteln, sondern liegt wie die Mecklenburger Seenplatte im Kleinformat auf Wiesen, Feldern und Koppeln in der gesamten Region. Gut für Wassersportler, siehe oben, aber eher schlecht für uns Weide-Fans. Wir bleiben nämlich erstmal auf dem Trockenen, das heißt in diesem Fall: Auf dem zum Glück im letzten Sommer neu gepflasterten Trocken(pad)dock und im Stall. :-( Mit den Rindviechern und dem großen Tollpatsch zusammen ist das ungefähr wie eine fünfköpfige Familie in einer Dreizimmerküchebad-Wohnung, zumal mir das Jungtier über den Kopf gewachsen ist und mir seitdem ziemlich auf die Nerven geht!
Seine Mutter, die Lotti, ist ja schon die lauteste Kuh weit und breit und scheint das Mecker-Gen von unserem unvergessenen Ganterich Yammi geerbt zu haben. Die beschwert sich lautstark über jeden Kleinkram. Gegen Lotti ist der Große Tollpatsch mittlerweile ein Ekel Alfred für Schwerhörige! Und das soll schon was heißen!
Ok, wir Pferde und Ponys hatten ja alle offiziell am 1. Januar Geburtstag und sind somit ein Jahr älter (Glückwünsche werden noch bis Monatsende gerne entgegengenommen!). Romi ist also mittlerweile auch schon 16 und dürfte offiziell einen Führerschein für Zweiräder bis 125 Kubik machen, aber der hat ja schon vor einem normalen Fahrrad Schiss. *g* Aber was ich eigentlich sagen wollte: Der Kerl wird glaub ich langsam altersmilde. So umgänglich wie im Moment war der wohl noch nie. Ich glaube, der ist im Moment mit der Gesamtsituation ganz zufrieden und mit seiner Karriere als Freizeitpferd auch. Der ist doch glatt im Training auf Wunsch seiner Reiterin in die Riesenpfütze auf dem Reitplatz marschiert, als wäre das nix! Das hätte es vor 2 Jahren noch nicht gegeben, ehrlich nicht. Und wie sehr ist er dafür gelobt worden, da hat er noch die ganzen nächsten Tage davon geschwärmt. Der will doch auf seine alten Tage nicht wirklich normal werden?? Und was wird dann aus mir?
Ach, a propos "mir". Über das Alter meiner Wenigkeit dürft ihr euch weiterhin den Kopf zerbrechen, ich glaube, das weiss keiner so genau. Nur soviel sei verraten: Mein Gesichtsfell war auch schon mal dunkler .Offiziell bin ich natürlich für immer 18 geblieben! :-)
Aaah, da kommt gerade ein lange vermisster Sonnenstrahl um die Ecke. Den muss ich erwischen! Tschö und bis bald, auch in 2018 werde ich weiter für euch berichten, von unserer kleinen Mischvieh-WG im Stall am See!

Bleibt mir gewogen,
euer
Mäxchen (der mit dem Großen Tollpatsch seinen ersten Patienten erfolgreich therapiert zu haben scheint!)

Ach, noch etwas für meine treue Leserschaft: Ein Video aus der Heimat, aufgenommen von meinen Cousin Mika! Unbedingt anschauen! :-)

Sonntag, 31. Dezember 2017

Jahresendgedanken....

Das Jahr 2017 wird in nur noch wenigen Stunden Geschichte sein.
Es war ein Jahr mit Höhen, Tiefen und auch duldsamem Dahinplätschern.
Alles, was die Öffentlichkeit betrifft, ist schon in den zahlreichen Jahresrückblicken berichtet und parodiert worden. Privat kann ich nur sagen: Es gab schon wesentlich schlechtere für mich!
Vor einigen Monaten feierte ich mit Romero unser Sechsjähriges und mit der bezaubernden Jeannie kürzlich erst unser fünfjähriges Beisammensein und beide, das manchmal ziemlich eigenartige Pferd und die ebensolche Katze, passen prima zu mir und ergänzen mein Leben hervorragend. Beide möchte ich nicht mehr missen! Der bezaubernden Jeannie möchte ich noch ein Prädikat "Besonders wertvoll" aufdrücken, denn sie ist nicht nur meine Katze, sondern auch meine Gefährtin. Auch Romi, dem etwas exzentrischen Arabo-Westfalen gebührt dieses Label, denn er bewies mir in diesem Jahr ein paarmal sein hart erarbeitetes Vertrauen, ebenso sein kleiner Kumpel, der hier unter dem Namen "Mäxchen" hin und wieder etwas bloggt! Das hat mir so viel Freude bereitet, ihr glaubt es kaum! :-)
 Unvergesslich bleibt mir wohl der Moment vor ein paar Stunden, als ich tief versunken einer meiner Lieblingsbands mit einem meiner forever favourite Songs lauschte (Danke an dieser Stelle an 3Sat und "Pop around the Clock") und meine schwarze Gefährtin zu mir aufs Sofa hopste, ebenfalls eine völlig entspannte Haltung einnahm und mit mir zusammen den Song genoss. Dabei schnurrte sie, aber es war nicht dieses laute, manchmal etwas übermotivierte Schnurren, sondern ein ganz leises, kaum hörbares, deutlicher über die dabei entstehende Vibration in ihrem kleinen pelzigen Körper spürbar und deshalb umso wunderbarer. Sie schien sogar leicht mit ihrem entzückenden kleinen Köpfchen mitzugrooven! Ich tauchte völlig in die Situation ein und kann gar nicht so genau sagen, wann er vorbei war....
 Ein magischer Moment zu Silvester, kann ein Jahr noch harmonischer enden?

Ich jedenfalls wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018 und dazu Gesundheit, Glück und Frieden! :-)

Euer Copinchen!

Sonntag, 24. Dezember 2017

Blogventskalender-Finale: Türchen Nr. 24!

Nun ist er da, der Heilige Abend, und an diesem doch sehr besonderen Tag fühlt  man überall eine erhabene, besinnliche Stimmung. Dabei ist es egal, ob man -wie ich gerade - durch den Wald läuft oder durch die historische Altstadt. Man begegnet Sportsfreunden, Hundespazierern und auch jene, die im festlicher Gewandung zum Brunchen in das hiesige, sündhaft teuere und auch sündhaft kalorienproduzierende Szenecafé pilgern.
All jenen, die mir gerade begegneten, all jenen, die regelmäßig hier vorbeischauen (oh ja, das tun tatsächlich einige!) und allen, mit denen ich in diesem Jahr lachen, weinen, zanken, arbeiten, tratschen, Sport treiben, Musik machen und noch so vieles mehr machen konnte, wünsche ich ein friedliches Weihnachtsfest mit lauter erfüllten Wünschen. Und sage: Danke, dass ihr alle da seid! :-)

Bevor ich jetzt aber zu besinnlich werde, überlasse ich den Rest des 24. Türchens einem alten Meister der Poesie und seinem viel zitierten Werk. Viel Spaß beim Lesen oder/und Vortragen!

Knecht Ruprecht

Ruprecht: Habt guten Abend, alt und jung
bin allen wohl bekannt genung.
Von drauß vom Walde komm ich her;
ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
Knecht Ruprecht, rief es alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder weihnachten werden!
So geh denn rasch von Haus zu Haus.
such mir die guten Kinder aus,
damit ich ihrer mag gedenken
mit schönen Sachen sie mag beschenken.
Ich sprach: O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.
Hast denn das Säcklein auch bei dir?
Ich sprach: Das Säcklein, das ist hier,
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
freßen fromme Kinder gern.
Hast denn die Rute auch bei dir?
Ich sprach: die Rute die ist hier.
Doch für die Kinder, nur die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.
Christkindlein sprach: So ist es recht.
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!
Von drauß, vom Walde komm ich her,
Ich muß euch sagen es weihnachtet sehr!
Nun sprecht wie ich’s hierinnen find:
sind’s gute Kind., sind’s böse Kind?
Vater: Die Kindlein sind wohl alle gut,
haben nur mitunter was trotzigen Mut.
Ruprecht: Ei, ei, für trotzgen Kindermut
ist meine lang Rute gut!
Heißt es bei Euch denn nicht mitunter:
Nieder den Kopf und die Hosen herunter?
Vater: Wie einer sündigt so wird er gestraft;
die Kindlein sind schon alle brav.
Ruprecht: Stecken sie die Nas auch tüchtig ins Buch,
lesen und scheiben und rechnen genug?
Vater: Sie lernen mit ihrer kleinen Kraft,
wir hoffen zu Gott, daß es endlich schafft.
Ruprecht: Beten sie denn nach altem Brauch
im Bett Ihr Abendsprüchlein auch?
Vater: Neulich hört ich im Kämmerlein
eine kleine Stimme sprechen allein;
und als ich an die Tür getreten,
für alle Lieben hört ich sie beten.
Ruprecht: So nehmet denn Christkindleins Gruß,
Kuchen und Äpfel, Äpfel und Nuß;
probiert einmal von seinen Gaben
morgen sollt ihr was beßeres haben.
Dann kommt mit seinem Kerzenschein
Christkindlein selber zu euch herein.
Heut hält es noch am Himmel Wacht;
nun schlafet sanft, habt gute Nacht.

(Theodor Storm)

Samstag, 23. Dezember 2017

Vorletztes Blogventskalender-Türchen: Musik hält den Laden zusammen!

Weihnachten ist zwar das Fest der Liebe, aber oft kriselt es schon nach wenigen Stunden gemeinsamen Feierns zwischen den Gästen, die gern auch aus der eigenen Familie stammen.
 Pro-Tipp: Der Beginn eines Streitgesprächs ist ein guter Zeitpunkt, um schöne Weihnachtsmusik aufzulegen!

Hier sind einige Vorschläge für einen gelungenen Heiligen Abend im Familienkreis:



Viel Spaß beim Mitsingen! :-)

Freitag, 22. Dezember 2017

Blogventskalender-Finalwoche: Türchen Nr. 22!

Mal etwas Besinnliches zum drüber nachdenken:

Die deutsche Weihnachtstradition ist ja hinlänglich bekannt, aber wie sieht es eigentlich in Ländern wie China, Japan und anderen asiatischen Ländern aus?

In China und Japan werden an die Weihnachtsbäume Wunschzettel gehängt, auf denen die Wünsche der Familienangehörigen oder Freunde vermerkt sind. Obwohl die Christenheit in diesen Ländern eine Minderheit darstellt, wird dieses Fest auch gerne von anderen Gläubigen oder Volksgruppen gefeiert.
In Pakistan besuchen Mitarbeiter der Kirchen die Armen des Landes und versorgen diese mit Nahrung und kleinen Geschenken.
In den fernöstlichen Ländern herrscht vor allem in dieser Zeit Nächstenliebe und Gastfreundschaft gegenüber Minderbemittelten und Armen.

Man merkt, in diesen Ländern ist nicht der Konsum die Hauptsache an Weihnachten, sondern die Tugenden, die Jesus Christus gelehrt und vorgelebt hat...

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Blogventskalender-Finalwoche: Türchen Nr. 21!

Der Heilige Abend ist schon wieder einen Tag näher gerückt und manch' einem ist schon ein paarmal der Kragen geplatzt wegen den immer heftigeren Ausmaße der Hektik, die sich allmählich in den Innenstädten breit macht. "Keep on smiling" ist nun die Devise, damit es wenigstens ein bißchen besinnlich zugeht!
Dieses kleine Gedicht von Wortkünstler Heinz Erhardt könnte dabei helfen:

Der Karpfen kocht, der Truthahn brät,
man sitzt im engsten Kreise
und singt vereint den ersten Vers
manch wohlvertrauter Weise.
Zum Beispiel “O, du fröhliche”,
vom “Baum mit grünen Blättern” –
und aus so manchem Augenpaar
sieht man die Tränen klettern.
Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum
ist völlig unverständlich;
man sollte lachen, fröhlich sein,
denn ER erschien doch endlich!
Zu Ostern – da wird jubiliert,
manch buntes Ei erworben!
Da lacht man gern – dabei ist er
erst vorgestern gestorben.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Blogventskalender, Finalwoche: 20. Türchen!

Es ist nun wirklich nicht mehr lange hin bis zum Heiligen Abend und deshalb gibt's zur Einstimmung auf die vollen Supermärkte das Weihnachtsfest nochmal was auf die Ohren!

Ein absoluter Klassiker zu Weihnachten und eines meiner Lieblingslieder aus diesem Genre, viel Spaß beim Anhören und Mitsingen!